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DENK m a l
+ des Rätsels Lösung +

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knobeln

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Lösungen der DENKmal-Aufgaben von 1999
Aufgaben 1 - 7 (Teil 1)

 

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Lösung der 7. Aufgabe   vom 12.4.99

Als Beispiel habe ich die Lösung von *DeaD ChaoT* ausgesucht, der seine Lösung auch gleich mit einer animierten Grafik veranschaulicht hat:

Um die Länge des gesamten Drahtes zu errechnen, kann man zuerst den Stab in zehn gleich große Abschnitte mit 1cm Länge einteilen, wobei sich in jedem Abschnitt exakt eine Drahtwindung befindet. Entrollt man nun diesen Abschnitt, erhält man ein Rechteck mit den Seitenlängen 1cm und dem Umfang (u = pi * d) des Stabes, also pi * 1cm (siehe Zeichnung). Die Diagonale dieses Rechtecks ist die Länge des Drahtes in diesem Abschnitt, nach Pythagoras SQRT( 12 + pi2).
10 mal diese Diagonale ergibt die Länge des gesamten Drahtes:
10 * SQRT( 1 + pi2)= 32,969083 cm.
Da die Dicke des Drahtes allerdings unbekannt ist, man daher auch nicht weiß, um wie viel die durch den Abstand vom Drahtmittelpunkt zum Stab und die Rundung des Stabes hervorgerufene zwangsläufig verursachte Verlängerung die Gesamtlänge beeinflußt, kann man die Drahtlänge mit gutem Gewissen auf etwa 33cm aufrunden. ;-))

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noch ein Hinweis zu Rechengenauigkeiten:
Bei dieser Aufgabe benutzt man für die Berechnungen den Wert pi; eine irrationale Zahl, die man beliebig genau annähern kann.
Das sollte aber nicht dazu verleiten, im Ergebnis eine Dimension anzugeben, die im Bereich der Teilchenphysik liegt.
Es ist nicht sehr sinnvoll, die Länge eines normalen Drahtes in einer Größenordnung von Nanometern (10 -9 m ), Picometern (10 -12 m) oder Femtometern (10 -15 m) anzugeben, denn bei dieser Aufgabe kommt es auf ein paar Atmome mehr oder weniger nicht an.
Zur Veranschaulichung:
die Durchschnitssgröße eines Atomkernes beträgt 10 -14 m ,
das sind 0,000 000 000 000 0xx Meter oder 0,000 000 000 00xx Zentimeter.

 

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Lösung der 6. Aufgabe   vom 29.3.99

die Aussagen ergeben umgestellt eine logische Schlußkette.
Dies zeigt sehr übersichtlich die Lösung von Alice Benkert

"Wer matupelt hat eine Mause":

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Warum:

5) Nur wer kein Pli ist, matupelt auch nicht
          -> wer matupelt ist ein Pli
9) Jeder Pli ist ein Drumser
          -> wer matupelt ist ein Drumser
4) Alle Drumser nehmen Pfuff
          -> wer matupelt nimmt Pfuff
7) Wer Pfuff nimmt ist bedrüpt
          -> wer matupelt ist bedrüpt
1) Nur wer bedrüpt ist, makst nicht
          -> wer matupelt makst nicht
3) Jeder, der nicht deuken kann, makst
          -> wer matupelt kann deuken
          (diese Aussage wäre ohne die Zusatzbemerkung
          formal logisch nicht zwingend notwendig)
6) Kein betuxter Knep kann deuken
          -> wer matupelt ist kein betuxter Knep
8) Nur betuxte Knepse knaseln nicht
          -> wer matupelt knaselt
2) Wer knaselt hat eine Mause
          -> wer matupelt hat eine Mause

 

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 [ zur 7 Aufgabe ]  [ zur 6. zurück ]  [ zur Hall of FAME ] 

 

 

 

 

 

 

 

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Lösung der 5. Aufgabe   vom 15.3.99

Diese Aufgabe lässt sich auf verschiedene Art beweisen. Deshalb habe ich 3 verschiedene Möglichkeiten des Beweises herausgesucht.

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Der erste Beweis kommt von Gerhard:

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man kann die Angelegenheit so darstellen:
    100x     +  10y  +    z
 - (100z     +  10y  +    x )
------------------------------
    100(x-z) +   0y  +   (z-x)

Hier kann man leicht
bei x=z die Lösung 0 erkennen.

aber nun zur Lösung 1089:

ich forme den letzten Term um:
    100(x-z)    +   0 +   (z-x) =
    100(x-z-1)  + 100 +   (z-x) =
    100(x-z-1)  +  90 + 10+z-x

jetzt addiere ich
zum letzten Term den umgedrehten:


    100(x-z-1)  +  90 + 10+z-x
 +  100(10+z-x) +  90 +  x-z-1
 --------------------------------------
    100 ( 9 )   + 180 +      9 = 1089     qed

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Als zweites Beispiel habe ich den Beweis von Bernard Haasdonk ausgesucht:

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Sei die erste Zahl abc

1.Fall:   a = c
  abc - cba = 0
 auch die folgenden Operationen
 ändern nichts -> Ergebnis Null

2.Fall:   a < c .
 dann passiert dasselbe,
 wie im Fall a > c,
 (denn das Ergebnis ist dasselbe,
 als wenn der Mitspieler
 die umgedrehte Zahl ausgesucht haette.)

o.B.d.A.: a > c

  abc - cba
= (a - c) * 100 + (c - a)
= 99 * (a - c)
 Diese Zahl nenne ich def
(eventuell d = 0 falls a = c + 1 war)


Die einzelnen Ziffern d,e,f
haengen also mit abc zusammen:

##  d = (a - c - 1),  ##

f = letzte Ziffer von
9 * (a - c) = 10 * (a - c) - (a - c)
Weil jedes Vielfache  von 10 automatisch Null als letzte Ziffer hat,
ist also

##  f = 10 - (a - c)  ##

e = mittlere Ziffer von 99*(a-c) = zehnerstelle von 90*(a-c)
plus Zehnerstelle von 9*(a-c)
Also e = einerstelle von 9*(a-c) + Zehnerstelle von 9*(a-c)
also gerade die Quersumme eines Vielfaches von 9 im kleinen 1 x 1

##  e = 9  ##

damit also die Summe aus def und fed:

  100 * (d + f) + 10 * (e + e) + (d + f)
= 101 * (d + f) + 20 * e
= 101 * (a - c - 1 + 10 - (a - c)) + 20 * 9
= 101 * 9 + 180
= 1089
## Ergebnis = 1089  ##
            was zu beweisen war
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Als dritte Möglichkeit die Variante von Horst Reblitz:

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3stellige Zahl XYZ mit den Ziffern X, Y und Z:
        100X + 10Y + Z
Umdrehen:
        100Z + 10Y + X
positive Differenz der beiden:(o.B.d.A.: X > Z )
        99(X-Z)
Für X=Z ist das Endergebnis = 0
Für alle anderen Kombinationen von X und Z ist (X-Z):
        1,2,3..9
und damit das Zwischenergebnis:
        099, 198, 297 .. 891
Für dieses Zwischenergebnis ABC mit den Ziffern A, B und C gilt:
        100A + 10B + C
mit den 2 Bedingungen:
        B = 9
        A + C = 9
Umgedreht:
        100C + 10B + C
Summe der beiden:
        101A + 20B + 101C
        = 101( A + C ) + 20B
Beide Bedingungen eingesetzt:
        = 1089

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...und zum guten Schluß noch ein Hinweis von Manuela :

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Berechnet man die Wahrscheinlichkeit, bei der vorliegenden Aufgabe als Ergebnis Null zu erhalten, kommt man auf ziemlich genau 10%. Wenn bei einer Fluglinie 10% aller Flugzeuge abstürzen würden, würde niemand behaupten, deren Flugzeuge landen "fast immer" sicher ;-).

Meine an den "Zahlen und nicht an den Haaren " herbeigezogene Rechtfertigung:
Statistisch völlig richtig; allerdings spielen beim Zahlenraten weitere Einflüsse mit:
Keiner möchte dem Zahlenakrobaten "das Leben unnötig leicht machen" und verzichtet "(un)bewußt" auf gleiche Zahlen (Bosheitsfaktor ;-)) ) und dazu kommt noch die ungleichmäßige Verteilung der Lieblingszahlen (Lottofaktor ;-)) )

Zum Schluß berufe ich mich auf die gute alte Stochastikerweisheit: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. ;-))" und verweise auf meine Seite mit den Mathematikerwitzen

 

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 [ zur 6 Aufgabe ]  [ zur 5. zurück ]  [ zur Hall of FAME ] 

 

 

 

 

 

 

 

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der Aufbau
der
römischen
Zahlen:
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   1 =       I
   2 =      II
   3 =     III
   4 =      IV
   5 =       V
   6 =      VI
   7 =     VII
   8 =    VIII
   9 =      IX
  10 =       X
  11 =      XI
  12 =     XII
  13 =    XIII
  14 =     XIV
  15 =      XV
  16 =     XVI
  17 =    XVII
  18 =   XVIII
  19 =     XIX
  20 =      XX
  21 =     XXI
  21 =    XXII
  21 =   XXIII
  21 =    XXIV
  21 =     XXV
  21 =    XXVI
  21 =   XXVII
  28 =  XXVIII
  29 =    XXIX
  30 =     XXX
  31 =    XXXI
   .
   .
   .
  39 =   XXXIX
  40 =      XL
  41 =     XLI
   .
   .
   .
  49 =      IL
  50 =       L
  51 =      LI
   .
   .
   .
  59 =     LIX
  60 =      LX
  61 =     LXI
   .
   .
   .
  69 =    LXIX
  70 =     LXX
  71 =    LXXI
   .
   .
   .
  77 =  LXXVII
  78 = LXXVIII
  79 =   LXXIX
  80 =    LXXX
  81 =   LXXXI
   .
   .
   .
  89 =  LXXXIX
  90 =      XC
  91 =     XCI
  92 =    XCII
  93 =   XCIII
   .
   .
   .
  98 =  XCVIII
  99 =      IC
 100 =       C
 101 =      CI
 102 =     CII
   .
   .
   .
 199 =     CIC
 200 =      CC
 201 =     CCI
   .
   .
   .
 300 =     CCC

 400 =      CD

 500 =       D

 600 =      DC

 700 =     DCC

 800 =    DCCC

 900 =      CM

1000 =       M
   .
   .
   .
1900 =     MCM

2000 =      MM






Lösung der 4. Aufgabe   vom 1.3.99

Unter Ausnutzung moderner Technik bemerke Eric Schommer:

Das war wieder eine Aufgabe die man am besten mit Excel rausbekommt.
Alle Jahreszahlen in die erste Spalte eintragen und in der zweiten Spalte in römische Zahlen umwandeln lassen. Nun in den Spalten 3 bis 6 jeweils die Anzahl der Zeichen der römischen Zahlen eintragen, wobei man die Zeilennummer in Spalte 4 um 51 in 5 um 16 und in Spalte 6 um 52 erhöhen muss.
Jetzt noch mit einer Undverknüpfung die Spalten 3 bis 6 nach dem Muster 10, 9, 9, 7 durchsuchen und man hat die Lösung.

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Mit ein wenig Spaß am Knobeln und einem Einstieg in die Natur der römischen Zahlen gibt es auch einen logischen Lösungsweg:

Als Beispiel gebe ich die Gedanken von Horst Reblitz wieder:

Die beiden Eheleute starben glücklicherweise (für die Nachwelt) in den Kalenderjahren nach ihrem jeweiligen Geburtsdatum, so dass die Berechnung ohne Berücksichtung der Monate erfolgen kann. Die Ehefrau starb im Folgejahr des Todes ihres Ehemanns (27.November + 6 Monate = nächstes Jahr; gilt auch für Schaltjahre !)

Damit ergeben sich die Differenzen der 4 Jahreszahlen zur Geburt des Ehemanns wie folgt:

(1) Geburt Ehemann  0 Jahre (10 Zeichen) ----------
(2) Geburt Ehefrau 16 Jahre ( 9 Zeichen) ---------
(3) Tod    Ehemann 51 Jahre ( 9 Zeichen) ---------
(4) Tod    Ehefrau 52 Jahre ( 7 Zeichen) ---------

Lösungsversuch 1:
-----------------

Die 2 Stellen weniger zwischen den Terminen (3) und (4)
lässt sich mit den Einer-Stellen nur
mit den Jahren 8 und 9 erreichen  (VIII - IX);
die anderen 9 Möglichkeiten scheitern (9-->0
geht nicht wegen übertrag,
der immer Stellenkürzungen {sehr  unpopulär!} bedeutet).

(1) ---7 ------- VII
(2) ---3 ------  III
(3) ---8 -----   VIII
(4) ---9 -----   IX

Damit hat der Termin (1) eine Stelle weniger als (2)
und dieser eine Stelle weniger als (3).
Die Jahresdifferenzen an der Zehnerstellen
sind hierbei 20 bzw. 30 Jahre.
Eine direkte Lösung innerhalb der Zehnerstellen
findet sich dafür nicht.
Damit muss eine der beiden Stellenkürzungen
über die Zehnerstellen
und die andere über einen Jahrhundertwechsel erfolgen.

5 Möglichkeiten mit Jahrhundertwechsel:

(1) --87 --97 --57 --67 --77
(2) --03 --13 --73 --83 --93
(3) --38 --48 --08 --18 --28
(4) --39 --49 --09 --19 --29

Die ersten 4 Möglichkeiten scheiden
bei Prüfung des Jahrzehnts aus.

Damit ergibt sich als letzte Möglichkeit:

(1) --77 ---- LXXVII
(2) --93 ---- XCIII
(3) --28 ---  XXVIII
(4) --29 ---  XXIX

Die Stellenkürzung zwischen den
Terminen (2) und (3) kann in den
Hunderter-Stellen mit 3-->4 oder 4-->5 erfolgen.
Im Zahlenbereich von 1 bis 1999
findet sich nur die 1 Lösung:

(1) 1377 MCCCLXXVII
(2) 1393 MCCCXCIII
(3) 1428 MCDXXVIII
(4) 1429 MCDXXIX

Lösungsversuch 2:
-----------------
Kleines Programm geschrieben,
das alle 2000 Jahre durchprüft:
Ergebnis wie oben.

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Ergänzung zur Aufgabe von Stefan Breinbauer

Und falls dein Urururururururururururenkel, der sicherlich diese wunderschöne Website (danke für die Blumen ;-)) ) dann im Intergalaktiknet weiterführt unter dem Motto:

"Worüber diese 233MHz-Computer-Steinzeitmenschen sich vor einigen Jahrhunderten auf unserem blauen Nachbarplaneten so den Kopf zerbrochen haben",

dann wird er feststellen dass er noch eine weitere Angabe benötigt, um eine eindeutige Lösung zu erhalten. Denn es gibt bis dahin noch ein funktionierendes Zahlenquartett:

MMCDLXXVII    2477
MMDXXVIII     2528

MMCDXCIII     2493
MMDXXIX       2529
Naja, wir werdens wohl nicht mehr erleben, deshalb bleib ich bei der obigen Lösung.

 

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 [ zur 5. Aufgabe ]  [ zur 4. zurück ]  [ zur Hall of FAME ] 

 

 

 

 

 

 

 

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Lösung der 3. Aufgabe   vom 15.2.99

Als Beispiel habe ich für diese Aufgabe die Lösungen von Stefan Breinbauer ausgesucht:

Die Triviallösung (runter,rüber,rauf,runter) würde ca. 27,64 cm Weg liefern. Erstens eine verdammt "krumme" und zweitens auch zu große Zahl.

Der Weg, den die Spinne im Idealfall laufen muss, muss eine Gerade sein
(kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten).

Am einfachsten wandelt man das Problem vom 3- in ein 2-dimensionales. Man rollt die Wand des Bierglases auf und erhält ein Rechteck. Wenn man die Positionen des "Killers" und des "Opfers" darauf, bzw. 2 cm darüber einträgt, erhält man ein rechtwinkliges Dreick mit den Kantenlängen 12 cm (halber Umfang) und 16 cm (Höhe des Glases - 2 cm + 2 cm ).
Die Hypotenuse ist der Weg, der untere Winkel ist der Steuerkurs der Spinne.
Die Spinne muss 20 cm weit laufen und in einem Winkel von 53,3 grad gegenüber der Horizontalen immer geradeaus laufen (genaugenommen bis zum Rand und dann eben noch die verbleibenden cm nach schräg unten). Ob sie das mit dem Winkel in ihrer Gier so genau hinbekommt, weiß ich natürlich auch nicht, aber ich will die Fliege ja schließlich nicht fangen, sondern nur schlaue Sprüche über den kürzesten Weg machen.
........
x2 = 122 cm2+ 162 cm2
x2 = 400 cm2
x   = 20 cm
Fliege und Spinne am Glas
Lösungsvariante von Jörg Wiegels :
2. Fall: (unwahrscheinlich, da die Spinne im Glas unten sitzt und Biegläser meist nicht so lange stehen, dass sie Spinnenweben ansetzen)
Die Spinne hat einen direkten Faden zur gegenüberliegenden Oberkante angelegt und benutzt diesen. Der Weg setzt sich dann aus der direkten Strecke vom Ort der Spinne zur gegenüberliegenden Oberkante und dem Abstand der Fliege von der Glasoberkante (c = 2cm) zusammen. Die erstgenannte Strecke ist die Hypotenuse eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen Kathetenlängen der Glasdurchmesser (a = Glasumfang/pi = 24cm/pi) und der Abstand der Spinne von der Glasoberkante (b = 16cm - 2cm = 14cm) sind. Die kürzeste Weglänge beträgt also Wurzel aus :(a2+b2) + c
Wurzek aus: ((24cm/pi)2+14cm2) + 2cm = ca 17,95cm.

Die Lösung formulierte Jörg Wiegels ganz präzise :

Um die Fliege auf dem kürzesten Weg ohne Netz zu erreichen, muss die Spinne an der Innenseite des Glases in einem aufsteigenden Winkel von arctan(4/3) (~53,1 grad, ~133% Steigung) loslaufen. Dabei ist es egal, ob sie sich in der Aufsicht mit oder gegen den Uhrzeigersinn bewegt.
Wenn sie die Oberkante des Glases erreicht hat, muss sie auf der Außenseite des Glases in einem absteigenden Winkel der selben Größe weiter laufen, wobei sie die den gewählten Drehsinn beibehält.
Der Weg ist 20 cm lang.

 

letzte Anmerkung zur Aufgabe: diese Aufgabe wurde nicht an lebenden Objekten getestet und sämtliche Richtlinien über den Tierschutz wurden peinlich genau eingehalten ;-))

 

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 [ zur 4. Aufgabe ]  [ zur 3. zurück ]  [ zur Hall of FAME ] 

 

 

 

 

 

 

 

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einige Grundlagen:
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Für alle Punkte P
auf einer Ellipse gilt:

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e = Lineare Exzentrizität
F1;F2 : Brennpunkte
S1;S2 : Hauptscheitel
S3;S4 : Nebenscheitel


Lösung der 2. Aufgabe   vom 1.2.99

Das Problem lässt sich mit Hilfe der sogenannten Gärtner- oder Fadenkonstruktion recht einfach lösen:
Als Beispiel veröffentliche ich heute die Lösung von Dieter Bartel

A. Mathematische Lösung

Definition der Ellipse: Die Ellipse ist der geometrische Ort aller Punkte, fuer die die Summe der Abstände von zwei gegebenen festen Punkten F1 und F2 (Brennpunkten) konstant ist (= 2 * a).


Sei b die Hälfte der kuerzeren Seite B des Rechtecks und a die Hälfte der längeren Seite A des Rechtecks.
Weiterhin gilt aus Symmetrie- und Konstruktionsgruenden: 2 * a = Strecke(F1, S3, F2) = A.
Nach Pythagoras gilt : e2 + b2 = a2
~~~~~~~
A = 5 m und a = 2,5 m
B = 3 m und b = 1,5 m

und somit ergibt sich mit den gegebenen Grössen A=5m und B=3m der Abstand e der beiden Pflöcke F1 und F2 vom Mittelpunkt zu 2m.

Wir muessen voraussetzen, dass Frau Oldenburg weder mathematisch begabt ist noch dass sie einen Taschenrechner im Garten mit sich fuehrt; geschweige denn ein entsprechend langes Metermass. Wir brauchen fuer sie daher noch eine ...

 

Praktische Lösung fuer Frau Oldenburg;
nur mit Hilfe einer genuegend langen Schnur und zwei Pflöcken:

  1. Markiere einen Schnurabschnitt der Länge A (grössere Rechteckseite, 5m)
  2. "Halbiere" diesen Abschnitt (durch Zusammenlegen)
  3. Markiere mit diesem "halben" Abschnitt die Hälfte einer langen Rechteckseite (Punkt S3) und setze dort einen Pflock ein
  4. Befestige das Schnurende an diesem Pflock und markiere mit dem zweiten Pflock, der an der vollen Länge A des Schnurabschnitts befestigt wird, einen Halbkreis auf der rechteckigen Fläche
  5. Gleichermassen verfahre mit der gegenueberliegenden Seite
  6. An den beiden Schnittpunkten F1 und F2 der beiden Halbkreise muessen die beiden Pflöcke schliesslich eingesetzt werden und die Schnur mit der Länge A (5m) zwischen ihnen befestigt werden. Dann braucht man allerdings noch ein zusätzliches Werkzeug (Stock, Spaten, ...), um die ellipsenförmige Fläche zu markieren, indem man die entstandene SEILSCHLINGE benutzt und mit dem Stock bei gespannter Schnur um die Pflöcke herumfährt!

Der Begriff SCHNURSCHLINGE führte bei einigen Bearbeitungen zu der interessanten Variabte:

Die Schnur zur Konstruktion der Ellipse muss noch 4 m länger sein (als die 5 Meter), wenn es eine geschlossene Schlaufe ist, da die 4 m zwischen den beiden Brennpunkten auch umspannt werden.

Frau Oldenburg könnte man also folgende Anleitung zur Konstruktion Ihres Blumenbeetes geben: , schrieb Marco Mantovanelli
Nehmen Sie zwei Pflöcke und setzen Sie jeweils einen im Abstand von 0,5 m von den beiden schmalen Seiten und im Abstand von 1,5 m der breiten Seite in die Erde. Nehmen Sie die Schnur und messen Sie genau 9 m ab und Knoten Sie eine Schlinge.
Spannen Sie die Schnur um die beiden Pflöcke (Brennpunkte), die Innen liegen und zeichnen Sie mit einem Stöckchen, mit dem Sie die Schnur spannen, die Figur in die Erde, die entsteht, wenn Sie einmal um Ihr Blumenbeet herumgehen.
Die Schnur muss ständig gespannt sein und sie darf sich nicht verheddern wenn Sie um die Brennpunkte herumgehen. Es entsteht die gewünscht Ellipse.

 

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 [ zur 3. Aufgabe ]  [ zur 2. zurück ]  [ zur Hall of FAME ] 

 

 

 

 

 

 

 

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Lösung der 1. Aufgabe   vom 18.1.99

Das Problem lässt sich mit Hilfe von diophantischen Gleichungen lösen:

Als Beispiel habe ich für diese Aufgabe die Lösung von Manuela ausgesucht:

Wenn ich für 1 Asterix-Heft x, für 1 Tarzan-Heft y und für 1 Mickey-Maus Heft z Fixi-Foxi-Hefte bekomme, dann erhalte ich aus den vorliegenden Informationen folgende Gleichungen:

(1)  2 * x = 3 * y + z
(2)    25  = 3 * x + 2 * z + y

Das ist ein System von 2 Gleichungen mit drei Variablen, somit i.A. nicht eindeutig lösbar, wenn überhaupt.
In diesem Fall gibt es noch Nebenbedingungen, nämlich dass x, y und z natürliche Zahlen sein müssen, da ich nicht annehme, dass halbe Hefte oder gar einzelne Blätter getauscht werden.
z aus (1) ausgerechnet und in (2) eingesetzt ergibt

25 = 7 * x - 5 * y

Diese Gleichung besitzt unendlich viele ganzzahlige Lösungen, da ggt(5,7)=1. Durch Hinschauen erkennt man, dass das kleinste positive x, für das die Gleichung erfüllt sein kann, 5 ist, woraus sich y=2 und z=4 ergibt.
Das ist auch schon die einzige mögliche Lösung, bei der x, y und z positiv sind, denn schon für die nächste Lösung x = 10 und y = 9 wäre z = -7.
Es muss gelten 3 * x + y < 25, womit die Lösungen der Höhe nach beschränkt bleiben.

Die Lösung lautet also, dass man für ein Asterix-Heft 5, für ein Tarzan-Heft 2 und für ein Mickey-Maus-Heft 4 Fixi-Foxi-Hefte bekommt.

 

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