Lösung von Peter Becker
a = g = 9,81m/s2
Geschwindigkeit des Aufzuges:
vlift= 7 m/s
Strecke, die der Aufzug zurücklegt:
slift = vlift * t = 7 m/s * t
Strecke, die 007 zurücklegt:
sbond = g/2 * t*t
s = slift = sbond
Zu Frage 1 und 2:
quadratischen Gleichung
g/2 * t*t - 7t = 0
t * ( g/2 * t - 7 ) = 0
t1 : 0 (entfällt)
t2 : g/2*t - 7 = 0
t = 7 *2 / g
t = t2 = 1,4271s
s (= g/2 * t )= 7 * t
s = 7 m/s * 1,4271 s
s = 9,9981m
Antwort 1: t = 1,4271 Sekunden
Antwort 2: s = 9,9981 Meter
(Anmerk.: sind die Schuhsohlen dicker als 1,019 cm?)
Zu Frage 3:
Da die Verletzungsgefahr nicht von der absoluten Höhe abhängt, sondern von der relativen Aufprallgeschwindigkeit, gilt:
Für s = 3 Meter bleibt Bond unversehrt:
vmauer (Geschwindigkeit eines Falls von einer 3-m Mauer)
vdiff (Differenz der Geschwindigkeiten von Bond vbond und Lift vlift = 7 m/s)
vmauer > vdiff --> Bond bleibt unversehrt
s = g/2 * t*t
t =
2s/g![]()
t = 0,7821 Sekunden
vmauer = g*t = 7,6720 m/s
Für den Stunt:
vbond = g*t = 14m/s
vdiff = vbond - vlift
vdiff = 14 m/s - 7 m/s = 7 m/s
vdiff < vmax
Antwort 3: Er bleibt also unverletzt.
Zu Frage 4:
Um gerade noch unverletzt zu bleiben
muss er, um v zulässig zu erreichen,
die Endgeschwindigkeit
vzulässig = vlift + vmauer
= 7+7,67... = 14,6720 m/s haben
vzulässig = 14,6720 m/s
daraus folgt
reine Fallzeit:
tfall = 1,4956 Sekunden
Fallstrecke:
sfall = 10,9719 Meter
Diese Strecke legt der Aufzug in
tlift = 1,56741 Sekunden zurück.
Reaktionszeit:
tr = tlift - tfall
tr = 1,56741s - 1,4956s = 0,0718s
Antwort 4:
Abzüglich Bonds Fallzeit ergibt sich
eine Reaktionszeit von 0,0718 Sekunden
(Anmerk.: Ich protestiere: Der heißt 007 und nicht 00718)
Zu dieser Aufgabe gibt es auch die Beispiellösung (word
für windows 95) von Herbert Nell.
vielen Dank für diese schöne Aufgabe!
und hier noch ein paar gute Ratschläge an Mr. Bond:
Anmerkung 1 von Peter Becker:
Wenn zu den Umgebungsbedingungen "luftleerer Raum" gehört, sollte er
einen Raumanzug tragen, was wiederum seine Reaktionszeit verlängert
( die physikalische durch Trägheit bedingte).
Anmerkung 2 Brigitte Buchner.
Dies zur Theorie.
Praktisch wohl nicht durchführbar, es sei denn, Bond kann sich nach unten abstoßen
(Anfangsgeschwindigkeit!) oder er ist der Supermann, der innerhalb Sekunden
auch noch den Luftwiderstand und die Sogwirkung oberhalb des Liftes berechnen kann.
Toller Mann, der Bond.
Anmerkung 3 von Gudrun:
Diese Berechnungen sind aber nur theoretisch, denn in Wirklichkeit
würde James Bond seine Armbanduhr aufklappen und mit seinem
Super-Magneten den Aufzug bremsen, um ganz gemütlich darauf zu steigen.
G.S.
schreibt dazu:
ich habe mir sogar noch einmal diesen Bond-Film angesehen,
an den ich mich nicht mehr erinnern konnte.
Er springt tatsächlich! (Obwohl es mehr nach Umsteigen aussieht.)
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Vielleicht doch mit einem Magneten ein wenig gebremst??
Auswertung:
| eingegangene Lösungen | richtige Lösungen | falsche Lösungen |
| 29 | 24 | 5 |
| Bemerkungen | Die ersten beiden Teilaufgaben wurden von allen Einsendern geschafft, aber schon bei der Einschätzung, ob Bond den Sprung schafft, begannen die Probleme. | |
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© Karin S., Maerz.2000 |
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